Am 7. Mai 2026 erhielten wir eine Antwort zu unserer Anfrage vom 25. Februar 2026 per Email.
Was können wir aus der E-Mail herauslesen?
Das haben wir in der Tabelle dargestellt. Sie sehen die geplanten Baumaßnahmen für die beiden Standorte. Wann haben wir das eigentliche Ziel, nämlich einen Neubau für Gymnasium und Realschule zu bauen, verlassen?
Hat die gute Förderkulisse des Landes dazu geführt, dass die Verwaltung die Finanzierungsfähigkeit nicht mehr im Blick hat?
Zum Vorschlag, "Schulstandort Schillerschulgelände":
Um ein weiteres Schulgebäude auf das Gelände der Schillerschule zu stellen ist es erforderlich, dass die Turnhalle und den Pavillon abgerissen werden. Die fehlenden Flächen für die GMS und einen Ausbau auf 4- Züge erfordern weitere Neubauflächen nicht nur für das Gymnasium sondern auch für die GMS. Ob dieser Standort mitten in einem Wohngebiert sinnhaft ist für ein neues Schulzentrum mit Gymnasium und Gemeinschaftsschule, ist fraglich.
Bei diesem Standort verzichtet die Verwaltung auf den Bildungsgang "Realschule" im Schulverband. Die Schülerinnen und Schüler könnten ja nach Weinheim in die dortigen Realschulen gehen, so ihre Argumentation.
Zum Vorschlag, "Schulstandort Sportplatz am BIZ":
An dieser Stelle möchten wir daran erinnern, dass das ursprüngliche Ziel war, einen Neubau für Gymnasium und Realschule zu bauen. In einer der letzten Ausgaben der Zeitschrift "Gemeinde" vom BW Städtetag, waren Vorschläge für Schulneubauten. Vergleichbare Projekte beliefen sich auf 60 - 70 Mio.
Schauen Sie die Tabelle an, welchen Baumaßnahmen zusätzlich zum Neubau Gymnasium und Realschule bei diesem Standort geplant wurden. Das sind die Verursacher der Mehrkosten. Eigentlich sollte nur ein Neubau für Gymnasium und Realschule entstehen.
Was wir nicht aus der E-Mail Antwort ersehen können:
Was gefördert wird, wie hoch und was nicht!
Interessant wäre zu erfahren, ob bei der "Sportplatzvariante" der Abriss der Turnhalle und Pavillon sowie der Teilneubau für die GMS gefördert werden. Denn für diese Baumaßnahmen gibt es keine Notwendigkeit.
Weiterhin wäre es wichtig zu wissen, weshalb eine 7-zügige Neubauvariante um 25 Mio. günstiger ist als eine 8-zügige Neubauvariante..
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Am 25.02.2026 haben wir darum gebeten, die
Berechnungsgrundlage für die beiden Varianten „Schillerschulgelände“ – 80 Mio.
und „Sportplatz am BIZ“ - 105 Mio. dem GR zur Verfügung zu stellen.
Am 7. Mai 2026 erhielten wir eine
Mail, in welcher versucht wurde, unser Anliegen zu erfüllen. Diese Mail stellt
auch nicht ansatzweise eine zufriedenstellende Antwort dar.
In Anbetracht der Größenordnung
der anstehenden Entscheidung, welche irgendwann auf den Gemeinderat zukommt,
brauchen die Gemeinderäte aussagekräftige Unterlagen, damit der Gemeinderat
seine Entscheidung für oder gegen einen
Standort auf Basis einer nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlage treffen kann.
Hierzu gehört auch eine nachvollziehbare Kostenkalkulation aller Varianten, da
wir als Gemeinderat hier eine gravierende haushaltsrelevante Entscheidung
treffen müssen.
Wir bitten darum dem Gemeinderat
diese Unterlagen umgehend (deutlich vor dem anberaumten Termin am 15.6.2026) zur
Verfügung zu stellen. Diese Unterlage ist standortentscheidend. Ohne umfassende
Kenntnisse darüber macht eine weitere Diskussion keinen Sinn.