Pro Hemsbach: „Wer Bürgerentscheide als ‚Harakiri‘ abtut, stellt die Demokratie infrage“

Wählervereinigung diskutiert Äußerungen von OB Just zum Bürgerbegehren

Demokratisches Instrument oder „Harakiri“? – Kritik an Justs Haltung zum Bürgerbegehren

Die monatliche Kernteamsitzung der Wählervereinigung Pro Hemsbach (PH) stand diesmal ganz im Zeichen der aktuellen Debatte um den künftigen Schulstandort. Auslöser waren insbesondere die jüngsten Aussagen von Oberbürgermeister Manuel Just, die innerhalb der Wählervereinigung auf deutliche Kritik stoßen. Vor allem seine Haltung gegenüber einem angestrebten Bürgerbegehren wurde von den Anwesenden als mehr als fragwürdig bewertet.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die grundsätzliche Bedeutung eines Bürgerbegehrens. Dieses sei, so der Tenor der Sitzung, ein fest verankertes Instrument der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene. Ziel des konkreten Antrags sei es, die Bildungsvielfalt im Schulverband langfristig zu sichern und auch künftig alle drei Schularten – Gymnasium, Realschule und Gemeinschaftsschule – anzubieten. Vor diesem Hintergrund stieß die von Just gewählte Bezeichnung eines solchen Vorgehens als „Harakiri“ auf scharfe Kritik. Eine derart pauschale Ablehnung von Bürgerentscheiden werfe Fragen hinsichtlich des demokratischen Verständnisses auf, hieß es.

Link zum gesamten Artikel in den WN am 18.04.2026